Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen

Die ASF Füssen-Roßhaupten-Schwangau ist ein Zusammenschluss von SPD-Frauen der drei genannten Ortsvereine. Dieser Kreis ist offen für alle interessierten Frauen und trifft sich etwa alle zwei Monate. Unsere ASF-Gruppe greift Themen auf, die für Frauen wichtig sind, und setzt sich auf lokaler Ebene dafür ein.

2014 | AsF

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemein-schaft der Sozialdemokratischen Frauen (ASF) standen Neuwahlen. Während die neue Vorsitzende Dagmar Rothemund frischen Wind in die Arbeit der Polit-Frauen bringen wird, bringen die beiden Stadträtinnen Ilona Deckwerth und Brigitte Protschka als stellvertretende Vorsitzende künftig ihre Erfahrung aus vielen Jahren politischer Arbeit ein. Die bisherige Vorsitzende Claudia Perzl hatte sich nicht mehr für das Amt zur Verfügung gestellt, gratulierte dem neuen Dreigestirn aber zu dieser erfolgversprechenden Kombination. Neben den Neuwahlen widmeten sich die ASF-Frauen laut Tagesordnung einem Rückblick und diskutieren darüber, welche Themen im kommenden Jahr auf dem Programm stehen sollen.

Stadträtin Hanni Semmlin-Leix berichtete zunächst über erfolg-reich durchgeführte Veranstaltungen wie die Ausstellung „Blick dahinter“ zum Thema Häusliche Gewalt gegen Frauen in Zusammenarbeit mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Paul Wengert, den Frauenempfang zu Jahresbeginn im Schloss Hopferau mit der SPD-Land- tagsabgeordneten Dr. Simone Strohmayr, die beeindruckende Verleihung der Roten ASF-Rose 2013 an Jutta Limbach und den Info-Stand zum Betreuungsgeld am Weltfrauentag. Dass sich die ASF-Frauen in vielen Bereichen engagieren wurde beim Blick auf einige aktive Mitstreiterinnen deutlich. So setzte sich Ilona Deckwerth unter anderem bei der Entwicklung und Umsetzung des Seniorenkonzepts enorm für die Füssener Senioren und Seniorinnen ein, Brigitte Protschka engagiert sich als Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt stark für gute Betreuungsmöglichkeiten und die Förderung von Kindern und Jugendlichen, Dagmar Rothemund kümmert sich um die Anliegen von Menschen mit Behinderungen und Petra Vogel hat als Gewerkschaftsvertreterin die Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen im Blick.

Nach den Neuwahlen übernahm Dagmar Rothemund als frisch gewählte ASF-Vorsitzende mit dem Ausblick in die Zukunft ihre erste Amtshandlung. Sie sieht vielfältige Mög- lichkeiten, sich politisch zu engagieren und den Interessen von Frauen gerecht zu werden. Themen könnten sein: Gleiche Bezahlung von Frauen Männern, Geburten- rückgang und demographischer Wandel oder auch das Wohnen im Alter und Altersarmut bei Frauen. Um diese Themen zu bearbeiten, plant Sie Referentinnen einzuladen verschiedene Einrichtungen wie auch Unternehmen zu besichtigen. Nach kurzer Diskussion entschieden die ASF-Frauen, zunächst den Unternehmensbesichtigungen Priorität zu geben. Dabei sei es gleichermaßen interessant, sich mit Unter- nehmerinnen und Betriebsrätinnen auszutauschen und sich darüber zu informieren, wie Frauenarbeitsplätze in Unternehmen ausgestaltet sind.