SPD Vorstand schlägt einstimmig Paul Iacob als Bürgermeisterkandidaten vor

Die SPD Füssen will mit Paul Iacob als Bürgermeister eine weitere Wahlperiode in Füssen politisch gestalten. Einstimmig beschloss der Vorstand, ihn der Aufstellungsversammlung als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen.

Gemeinsam wollen die Genossinnen und Genossen dafür kämpfen, so die Vorsitzende Ilona Deckwerth, dass in Füssen auch weiterhin die Kommunalpolitik eine sozialdemokratische Handschrift trägt: Der Vorstand der SPD Füssen votierte einstimmig dafür, dass Paul Iacob der Aufstellungskonferenz als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen wird. Paul Iacob bedankte sich herzlich für das Vertrauen und das Engagement der Parteimitglieder. In einem kurzen Rückblick verwies er auf Erfolge wie z.B. beim Verkauf und der Neubebauung der Grundstücke am Hallenbad und des Kurhausareals. Die Eröffnung des Theresienhofs stehe im Frühjahr 2014 bevor, wo neben anderen Geschäften auch ein großes Lebensmittelgeschäft die Nahversorgung eines ganzen Stadtteils sichern wird. Einen Schwerpunkt für die kommende Wahlperiode sieht Paul Iacob in der Stärkung des sozialen Wohnungsbaus und dem Schaffen von erschwinglichen Wohnraum und Baugrundstücken auch für Leute mit kleinerem Budget. Der Fraktionsvorsitzende Lothar Schaffrath verwies darauf, dass unter der Führung von Paul Iacob die Schulden der Stadt um 8 Millionen abgebaut und dennoch Investitionen in Millionenhöhe getätigt werden konnten. Das sei v.a. auch eine große Wirtschaftsförderung von heimischen Betrieben.

Die ASF-Vorsitzende Dagmar Rothemund sieht mit Paul Iacob als Bürgermeister die Chance, die Kinderbetreuung weiter zu verbessern und damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerade für Frauen zu unterstützen. Sie fordert, dass auch auf lokaler Ebene aktiv gegen die Altersarmut von Frauen vorzugehen ist und möchte neue Wohngemeinschaftsformen im Alter entstehen lassen. Sven Karwath, der Vertreter der Jusos, setzt sich für mehr Beteiligungsrechte von Jugendlichen ein und möchte die Idee des Jugendparlaments wiederaufleben lassen. Hier findet er Unterstützung bei Georg Waldmann, der für eine familienfreundliche Kommunalpolitik eintritt. Dazu gehören für ihn der Ausbau der Spielplätze genauso wie die Förderung des Jugendhauses oder die Unterstützung von Familien, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen wollen. Achim Crede, stv. Vorsitzender, sprach sich für die schnelle Modernisierung des Füssener Krankenhauses und die Stärkung der geriatrischen Abteilung aus.