Unsere SPD-Kandidatin für das Amt der Landrätin im Ostallgäu: Ilona Deckwerth

Thomas Häring

Ilona Deckwerth - Kurzinformation

Thomas Loderer

Landtagsabgeordnete a.D.

64 Jahre / Studienrätin an Förderschulen / Stadträtin / Kreisrätin / Vorsitzende Bund Naturschutz in Füssen / Vorsitzende GEW Ostallgäu / Stv. Vorsitzende DGB Allgäu

"Von der Kuh bis zur Biene"

Landratskandidatin Ilona Deckwerth und MdEP Maria Noichl führten unter der Moderation von Monika Seidenspinner (v.l.n.r.) in Buchloe einen intensiven Dialog zum Thema Tier- und Artenschutz.
Karin Wehle-Hausmann

"Von der Kuh bis zur Biene" Informationen aus erster Hand zum Tier- und Artenschutz/MdEP Maria Noichl und Landratskandidatin Ilona Deckwerth zu Gast in Buchloe

Informationen aus erster Hand, nämlich von der Europaabgeordneten Maria Noichl, gab es unter dem Titel „Von der Kuh bis zur Biene“ jüngst bei einer Veranstaltung der SPD in Buchloe zum Tier- und Artenschutz. Die gebürtige Rosenheimerin ist bereits seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments und des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Als ausgewiesene Fachfrau setzte sich die Hauswirtschaftsmeisterin und Fachlehrerin für Ernährung und Gestaltung mit der SPD-Kandidatin für das Amt der Landrätin im Ostallgäu, Ilona Deckwerth, über die Notwendigkeit und Möglichkeiten von Schutzmaßnahmen in der Tierhaltung auseinander.

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„Ich bin nicht behindert, sondern die Gesellschaft behindert mich“ Gesprächskreis mit der gehörlosen SPD-Bundestagsabgeordneten Heike Heubach

Dr. Paul Wengert

Trotz Abitur und abgeschlossener Ausbildung zur Industriekauffrau musste sie hohe Hürden überwinden, um einen Arbeitsplatz zu finden. Auf über 100 Bewerbungen bekam sie nur eine einzige Antwort, während eine nichtbehinderte Kollegin dafür nur drei Bewerbungen benötigte. Sie empfand dies als „unheimliche Diskriminierung“ und war bitter enttäuscht. Heute sitzt die 46jährige verheiratete zweifache Mutter als erste Gehörlose im Deutschen Bundestag, wo sie für die beste Rede des Jahres 2024 ausgezeichnet wurde. Die Rede ist von Heike Heubach aus Stadtbergen, die auf Einladung der SPD-Landratskandidatin Ilona Deckwerth am Montagabend in einem Gesprächskreis mit Betroffenen, Mitarbeiterinnen und Verbandsvertretern im Luitpoldparkhotel über das Thema „Inklusion am Arbeitsplatz“ sprach. Dabei kritisierte sie die viel zu lange Dauer der Bewilligung von Fördermaßnahmen und den dafür notwendigen „wahnsinnigen Papierkram“ sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber und forderte eine Beschleunigung und Vereinfachung der Verfahren. Auch die Feststellung des Grads der Behinderung werde für die Betroffenen zunehmend schwieriger und oft hätten sie erst im Widerspruchsverfahren Erfolg, so die Bundestagsabgeordnete. Sie habe den Eindruck, dass es im Land möglichst wenige Behinderte geben solle, was ihr große Angst mache. Den Klageweg vor dem Sozialgericht bezeichnete ein teilnehmender Rechtsanwalt als „ausgesprochen unspaßig“, der „Albtraum“ könne Jahre dauern und machte dafür die personelle Unterbesetzung der Gerichte verantwortlich. Angesicht dieser Hürden stimmten die Teilnehmenden der Feststellung von Heike Heubach zu: „Ich bin nicht behindert, sondern die Gesellschaft behindert mich!“

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